Eine Primärversorgungseinheit ist mehr als eine große Praxis: mehrere Ärzt:innen und Berufsgruppen unter einem Dach, geteilte Räume, komplexe Abläufe — und Förderkriterien, die mitgedacht werden wollen. Das stellt an die Planung besondere Anforderungen.

Anmeldebereich einer Primärversorgungseinheit
PVEs verbinden mehrere Disziplinen — das macht Planung und Umsetzung anspruchsvoller als bei einer Einzelordination.

Viele unter einem Dach — geteilte Ressourcen

Ärzt:innen, Pflege, Therapie und Administration teilen sich Wartebereich, Anmeldung, Besprechung und Infrastruktur. Die Herausforderung: genug Eigenständigkeit für jeden Bereich, ohne dass Flächen doppelt entstehen oder sich Wege kreuzen.

Abläufe für ein ganzes Team

Je mehr Menschen zusammenarbeiten, desto wichtiger werden durchdachte Wege und klare Zonen. Ein Konzept, das für eine Einzelpraxis funktioniert, skaliert nicht automatisch auf ein interdisziplinäres Team — hier entscheidet die Planung über den reibungslosen Betrieb.

Förderkonform planen

PVEs sind an Vorgaben und Förderbedingungen geknüpft. Räume, Ausstattung und Nachweise müssen dazu passen — von Anfang an. Wer das erst spät berücksichtigt, riskiert teure Nachbesserungen.

Oft im laufenden Betrieb

Viele PVEs entstehen im Umbau bestehender Standorte — bei laufendem Betrieb. Das verlangt eine Planung, die Bauphasen, Provisorien und Patientenströme sauber koordiniert.

  • Kurz gesagt: Eine PVE ist ein Koordinationsprojekt — planerisch, baulich und organisatorisch.
  • Unsere Rolle: Wir bringen die Anforderungen aller Beteiligten zu einem Raumkonzept zusammen, das funktioniert und förderkonform ist.

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